"Wenn nichts mehr so ist, wie es war..."
Wenn Sie Eltern, PartnerIn, Kind, Bruder oder Schwester, Freund oder Freundin eines psychisch kranken Menschen sind, kennen Sie das sicher:
„Sie fühlen sich hilflos, unwissend, alleingelassen, überfordert,
manchmal sind Sie wütend, manchmal resigniert!
Warum ist es in dieser Lage gut für Sie,
wenn Sie sich einer Angehörigengruppe anschließen?
"Geteiltes Leid ist halbes Leid"
Sie treffen Menschen, denen es genauso geht wie Ihnen,
Sie können von Ihren Schwierigkeiten, und Sie werden und von den Erfahrungen der Anderern profitieren.
Durch umfassende Fachinformationen können Sie Ihre Unsicherheit im Umgang mit Ihrem erkrankten Familienmitglied reduzieren.
Sie finden viele nette Leute, die Ihnen den Rücken stärken und Mut machen.
Sie helfen damit sich selbst, aber auch Ihrer Familie und Ihrem erkrankten Familienmitglied.
Die Teilnahme an einer Angehörigengruppe ist eine wichtige Unterstützung.
Nach wissenschaftlichen Untersuchungen, die sich mit unseren Erfahrungen decken, wirkt sich die Teilnahme an einer Angehörigengruppe auch positiv auf den Gesundungsprozess der Patienten aus. Angehörige sind meist bemüht, die Lebensbedingungen der Erkrankten so vorteilhaft und stabilisierend wie irgend möglich zu gestalten.
Allein auf sich gestellt, schafft das kaum jemand: Insbesonders bei Ersterkrankungen ist es für Angehörige außerordentlich schwer, das veränderte Verhalten überhaupt als Krankheit zu verstehen und entsprechend damit umzugehen. Durch die immer noch oft in der Gesellschaft kursierenden negativen Einstellungen und Vorurteile gegenüber psychisch Kranken sind Angehörige zusätzlich belastet.
Durch das hinzu gewonnene Wissen über die Erkrankung und die Erstellung von individuellen Problemlösungsansätzen kann die Lebensqualität aller Beteiligten verbessert werden.